DATEI : MEX-WOZU.DOK ( Wozu Terminalprogramme ? ) """"""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""""" ( Peter-Cornelius Spaeth, Muenchen, Sept. 1987 ) Dieser Beitrag ist fuer diejenigen gedacht, die mit den Begriffen Datenuebertragung, Terminalprogramm usw. noch nicht viel anfangen koennen. Eine aus- fuehrlichere Einfuehrung in die Datenkommunikation enthaelten die Dateien DFUE-xxx.DOK. Auf dieser Diskette findet Ihr das Terminalprogramm MEX V.1.14 von Ronald Fowler, welchem die CP/M Ge- meinde eine ganze Reihe vorzueglicher Public Domain Programme zu verdanken hat. MEX ist ein leistungs- starker Superset von Programmen wie MDM, wie man es z.b. auf unserem Info Nr. 38 findet. Anpassungen an Osborne 1 und Osborne Executive liegen auf dieser Info-Disk vor, eine Anpassung an andere Rechner ist nicht uebermaessig schwer (siehe Datei MEX-DOK). Was kann man mit MEX anfangen ? Wer noch nie Daten(fern-)uebertragung praktiziert hat, der wird sich fragen, was ist ueberhaupt ein Terminalprogramm ? Selbiges ist, kurz gesagt, ein Programm, das es ermoeglicht (meist ueber die seri- elle Schnittstelle des Rechners), Daten mit fremden Rechnern auszutauschen. Dies kann entweder ueber eine direkte Verbindung (Kabel) Rechner zu Rechner oder auch ueber weite Entfernungen via Telefon- und Datennetz der Bundespost geschehen. a) Rechnerkopplung: Angenommen, Sie wollen mit einem Bekannten Public Domain Software austauschen oder z.B. von einem PC Daten auf einen CP/M 80 Rechner (oder umgekehrt) uebertragen. Koennen beide Rechner dasselbe Disket- tenformat verarbeiten, so ist das kein Problem, was aber, wenn sogar die physikalische Diskettengroesse verschieden ist (z.B. 3,5 und 5,25 Zoll) ? Haben beide Rechner eine serielle Schnittstelle, so ist das Problem schon halbwegs geloest. Auf beiden Rechnern muss man "nur" noch ein vernuenftiges Ter- minalprogramm installieren, ein geeignetes Kabel zur Verbindung der Rechner besorgen/herstellen und der Uebertragung steht nur noch wenig im Wege. Wie das genau geht, siehe Datei DFUE-004.DOK. b) Datenuebertragung via Telefon: Stehen die unter a) genannten zwei Rechner nicht nebeneinander, so muss man ueber das oeffentliche Telefonnetz Daten uebertragen. Dazu sind dann pro Rechner noch ein Modem oder Akkustikkoppler nebst passendem Kabel notwendig. So kann dann z.B. ein Vertreter Kunden- oder Vertragsdaten zwischen der Zentrale und seiem Portable hin- und herschaufeln. Naeheres hierzu siehe DFUE-005.DOK. c) Datenaustausch mit Mailboxen via Telefon: Es existieren auch in Deutschland mittlerweile eine ganze Menge sogenannter Mailboxen, meist von Hobby- isten betrieben, manchmal jedoch mit erstaunlicher Professionalitaet, was aber nicht die Regel ist. Die technischen Voraussetzungen sind dieselben wie unter b) beschrieben, allerdings kann man eine Mail Box anrufen, ohne dass diese von einem Menschen be- dient wird. Vielmehr hebt die Box selber ab und st- ellt die Verbindung her, und dann kann man in dies- er Box (eine Art elektronischer Briefkasten) Nach- richten von/fuer andere abholen/hinterlegen, Datei- en (Texte oder Programme) in den eigenen Rechner "herunterladen" oder den anderen Benutzern der Box zur Verfuegung stellen ("hochladen"). Manchmal sind sogar kleine Datenbanken realisiert. Die Benutzung ist meist kostenlos, wohnt man allerdings nicht in einem Ballungsraum und muss Ferngespraeche fuehren, so freut sich Herr Schwarz-Schilling ... Naeheres siehe DFUE-006.DOK. d) Datenaustausch via Telefon und DATEX-P: Eine eher professionelle Moeglichkeit bietet sich, wenn man via Telefon und dem naechsten PAD-Rechner der Bundespost in das DATEX-P Netz geht. Auf diese Weise ist auch das Forum des CCD in der GEO-BOX er- reichbar. Allerdings erfordert das neben etwas mehr Erfahrung in der DFUE auch etwas mehr Geld, da u.a. eine sogenannte "NUI" (Network User Identification) von der Post notwendig ist. Auf laengere Entfernun- gen ist das jedoch guenstiger als ueber das Tele- fonnetz. Naeheres siehe DFUE-007.DOK. > Ich waere gluecklich, wenn jemand, der mit DATEX > (insbesondere auch der GEO-Mailbox) viel Erfahr- > ungen hat, mir diese mitteilt, am besten als Bei- > trag zur Serie DFUE-xxx.DOK. Adresse siehe @INFO- > 048.DOK. Soweit der grobe Ueberblick ueber die Anwendungs- moeglichkeit von Terminalprogrammen. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -  mitteilt, am besten als Bei- > trag zur