WPC 2BPV`Courier 10cpi|x?xxx,kx6X@8;X@   &X &X &X &X  XD  \ 2 oJ !#]%8')*,.u0K2&4679;c=9?ABDFvH#:x2PkCXP# Inhaltsangabe Seite Bevor es losgeht 2 Besondere Tasten2 Bildschirm-Eingabeaufforderungen 4 Terminologie (Spezielle AusdrGcke)4 ERSTELLEN EINER BACKUP-DISK 6 Der normale Start 7 Das HauptmenG 8 Auswahl eines Disktyps 9 Installieren eines Formats 11 Der Umgang mit fremden Disktypen 12 Auflisten der Disktypen(!!) 12 Formatieren eines neuen Disktyps 13 Abspeichern der Voreinstellungen (Defaults) 14 Installieren der Voreinstellungen(Defaults) 14 Analysieren einer Diskette( Siehe auch S.12 ) 15 Verlassen des Jugg.ler 16 Optionale Start-Kommandos 16 Alles anzeigen16 BACKUP 16 Nur Defaults installieren16 Formatieren eines Default-Typs16 Installieren der Defaultsund Start 16 Installierte Formate anzeigen16 Kopieren auf die RAM-Disk16 Patchen des CCP16 Analysieren einer Diskette16 Technische Details 19 Zustzliche Utilities 19 SB.COM19 ADAM.COM20 Update Notes Jugg.ler 3.4a23 Anmerkungen zu Jugg.ler25 Fbersicht Gber die Formate Tabelle 1#:d2PkCP# #:x2PkCXP# #:d2PkCP##:2PkCP# BEVOR ES LOSGEHT .#:d2PkCP#.#d\  PCP#. Um Jugg.ler benGtzen zu k?nnen, ben?tigen Sie einen COMMODORE C-128 oder C-128-D Computer mit einem 1570, 1571 oder 1581 Floppy-Laufwerk, sowie eine C-128 CP/M Plus Bootdisk (im Lieferumfang des Laufwerks oder des Computers enthalten). Das eingebaute Laufwerk kann ebenfalls benutzt werden.  ANMERKUNG: Jugg.ler basiert auf C-128 Hard- und Software und luft nicht auf anderen CP/M-basierenden Computern.  Eine der besten Fhigkeiten des C-128 CP/M-Modus ist es, viele "fremde" CP/M-Formate (MFM-Typen, also keine High-Density, keine Single-Density) mit seinen 1570, 1571 und 1581 Laufwerken bearbeiten zu k?nnen. Die 1570 ist eine nur in Europa verbreitete einseitige (single-sided) Version des 1571-Laufwerks und kann daher nur einseitige Formate bearbeiten. Konfigurationsinformation Gber die die verschiedenen "einlogbaren" Diskformate werden in einem reservierten Teil des maschinenabhngigen Betriebssystemteils von CP/M, dem sogenannten BIOS, in der sogenannten Diskparametertabelle (DPT) verwaltet. Das Standard-CP/M des C-128 unterstGtzt neun verschiedene MFM Diskformate, zustzlich zu den vier "Native"-Formaten des C-128. Es gibt jedoch einige unbenutzte DPT-Bereiche. Jugg.ler macht davon Gebrauch, um bis zu drei zustzliche Formate zu unterstGtzen.   Jugg.ler wird durch seine extensiven Bildschirmmeldungen und MenGfGhrungen, als auch seine Routinen zur Fehlererkennung und -Korrektur, leicht zu bedienen. Normalerweise sind die Anweisungen Fehlermeldungen selbsterklrlich (leider nur in Englisch), manchmal mu man jedoch, wie bei jeder Software, etwas gesunden Menschenverstand einsetzen.  Sie sollten sich klar darGber werden, da Jugg.ler kein Dateikopier- oder Diskkonverter Programm darstellt. Es ist nur ein Hilfsmittel, um fremde MFM-Diskformate in das BIOS zu installieren. Nach der Installation wird Jugg.ler nicht mehr ben?tigt, Sie k?nnen sofort mit Ihren gewohnten CP/M-Kommandos und Programmen auf diesen Formaten arbeiten.  ANMERKUNG: Bitte lesen Sie vor dem ersten Gebrauch von Jugg.ler diese Anleitung sorgfltig durch, besonders vor der Verwendung der "advanced options", also der fortgeschrittenen Optionen, wie Disk-Analyse und das Autoboot-Patching. Dieses Handbuch geht davon aus, da der Leser zumindest mit den Grundlagen des C-128 und seines CP/M vertraut ist.  #:2PkCP#Besondere Tasten #:d2PkCP##d\  PCP# Im CP/M-Modus macht der C-128 Gebrauch von Funktionstasten des C-128, das sind solche, die auer einzelnen Buchstaben oder Ziffern noch andere Zeichen enthalten. Diejenigen, die Jugg.ler benutzt, sind unten aufgefGhrt, zusammen mit dem Sonderzeichen, das sie fGr das Zitat hier im Handbuch identifiziert. #:x2PkCXP# SymbolTaste auf der Tastatur#d\  PCP# #\  PCP# +#d\  PCP# die "Plus-"Taste, entweder auf Haupttastatur oder Funktionsblock #\  PCP# -#d\  PCP# die "Minus-"Taste,entweder auf Haupttastatur o. Funktionsblock #\  PCP# *#d\  PCP# der "ASTERISK", das Stern-Symbol auf der Haupttastatur ? das Fragezeichen rechts unten auf der Haupttastatur. Beachten Sie bitte, da Sie dazu drGcken mGssen. <- die Taste CURSOR LINKS auf dem Cursorblock -> die Taste CURSOR RECHTS auf dem Cursorblock die Taste CURSOR NACH OBEN die Taste CURSOR NACH UNTEN die <-Taste links. Diese Taste ist eine SchlGsseltaste in oder Verbindung mit anderen Tasten. Zum Beispiel bedeutet -P, da Sie die Taste zusammen mit der Taste P drGcken mGssen. So veranlat man zum Beispiel, da die Textausgaben von CP/M auch auf dem Drucker erscheinen. Die Taste in der Reihe oberhalb der Haupttastatur, die mit ESC oder bezeichnet ist.  Die Taste oberhalb der Mitte der Haupttastatur. Im CP/M-Modus dient diese Taste dazu, den Bildschirm momentan "einzufrieren", so da er nicht "scrollt", also die Zeilen nach oben wegschiebt. In fast allen CP/M-Versionen kann durch nochmaliges DrGcken dieser Taste die Wirkung aufgehoben werden. In der Version vom Mai 1987 mGssen Sie statt dessen drGcken. Mit und (XON/XOFF) geht es Gbrigens auch! #x\  PCXP# #d\  PCP# Die RETURN oder ENTER-Tasten rechts sind Ihnen wohl bekannt. Sie sind in fast allen Fllen gleichwertig, auer bei: - (auf dem Ziffernblock), wodurch CP/M neu gebootet wird und -, die dazu dient, ein bestimmtes MFM-Format "einzufrieren". In diesem Handbuch wird auf beide Tasten durch Bezug genommen.  Die "INST-DEL" oder L?schtaste oben rechts auf der Tastatur. Sie dient im Editiermodus als RGckschritt+L?schtaste. #x\  PCXP# #:2PkCP# BILDSCHIRM-EINGABEAUFFORDERUNGEN #d\  PCP# Wenn Jugg.ler Sie zur Eingabe auffordert, um etwa ein Laufwerk auszuwhlen, wird eine entsprechende Meldung ausgegeben. Nach jeder Eingabe auf einen solchen PROMPT drGcken Sie bitte die -Taste. Wenn Sie sich zwischendrin anders entscheiden oder sich vertippen, benGtzen Sie die -Taste zum Korrigieren, bevor Sie die -Taste drGcken. Sollten Sie erst zu spt bemerken, da Sie einen Fehler gemacht haben, gestatten Ihnen die meisten Jugg.ler -Optionen, beim nchsten Schritt abzubrechen und zum HauptmenG zurGckzukehren.  Zustzlich wird bei den meisten Eingabeaufforderungen ein Beispiel angegeben, oder die gGltige Auswahl wird in spitzen Klammern < > dargestellt. Wenn eine Frage zu beantworten ist, wie etwa:Format another ? => wird immer N (No, Nein) als Voreinstellung (Default) angenommen. Das bedeutet, sofern Sie nicht ausdrGcklich y oder Y eingeben fGr YES ( Jugg.ler spricht englisch!), wird angenommen, da die AusfGhrung nicht gewGnscht wird. Versuchen Sie also erst gar nicht, mit j oder J fGr JA zu antworten. Wenn Sie nur drGcken, wird N als Default angenommen.   Jugg.ler arbeitet sowohl im 40- als auch im 80-Zeichen-Modus. Im 80-Zeichen-Modus sehen die MenGs jedoch am besten aus. Wenn Sie die CP/M Version vom Mai 1987 benGtzen, stellen Sie am besten ADM31 Emulation ein (System-Default), um St?rungen durch den VT-100 Terminalmodus zu verhindern.  #:2PkCP# TERMINOLOGIE #d\  PCP#Zu Beginn sollen hier ein paar willkGrlich gewhlte Begriffe erklrt werden: CP/M KOMMANDOPROMPT#:2PkCP# #d\  PCP#Der CP/M Kommandopromt ist die Zeichenfolge, die Ihnen im Normalfall nach dem Booten des CP/M anzeigt, da Sie jetzt etwas eingeben k?nnen (DIR oder JUGG) , in der Regel ist es der Kennbuchstabe des aktuellen Laufwerks (A,B,C etc), des Userbereichs (bei 0 wird normalerweise nichts angezeigt, (es sei denn, Sie verwenden Z3PLUS , die bekannte Betriebssystemerweiterung fGr CP/M Plus) und einem "Gr?er"-Zeichen, also etwa B2> .  CP/M STATUSZEILE Die CP/M Statuszeile ist die untere Zeile (Zeile 25) des CP/M Bildschirms. Hier werden zahlreiche Systemmeldungen angezeigt, wie der aktuelle Sektor und die aktuelle Spur (TRACK) des gerade benutzten Laufwerks (DRIVE), das einge-loggte (eingestellte und angemeldete) Diskformat und das Editierfenster whrend der Redefinition von programmierbaren Tasten.  DISK TYP Ein Disktyp bezeichnet die physikalischen (z.B. Sektorgr?e, Sektoren pro Spur) und logischen ( Gr?e des Directories, Anzahl der Systemspuren, Spurversatz etc.) Kennzeichen eines CP/M-Formats. Der Name des Disktyps ist meist von dem Computer abgeleitet, von dem das Format stammt, z.B. Epson QX-10 . #:x2PkCXP# FORMAT: #d\  PCP#Formatieren nennt man den Vorgang, bei dem ein bestimmter Disktyp erstellt wird. Man nennt diesen Vorgang manchmal auch initialisieren. Hierbei werden die "Straen" auf die Diskette aufgebracht. Auerdem werden diese konzen-trischen "Straen", die Tracks, wie ein Kuchen in gleiche Sektoren (128,256 , 512 oder 1024 Bytes gro) unterteilt. Sie erhalten alle eine "Sector ID", eine individuelle Adresse, mit der Sie das Betriebssystem ansprechen kann. #:d2PkCP# I.D.CODE #d\  PCP# Viele MFM Disktypen hneln sich vom physikalischen Aufbau. Das CP/M des C-128 verfGgt jedoch Gber eine Methode, Formate zu unterscheiden, die sich vom physikalischen Aufbau (Sektoranzahl und - Gr?e) gleichen, sich aber durch ihre logische Struktur (Sektorreihenfolge, Directory, Systemspuren) unter-scheiden. Mit I.D.CODE ist der Kurzname gemeint, der in der Statuszeile erscheint, wenn Sie aufgefordert werden, eine Auswahl zu treffen.  Ausgewhlt wird durch (<-) bzw. (->) und anschlieend wird mit temporr oder mit - dauerhaft das gewhlte Format eingestellt. #x\  PCXP# #d\  PCP# Beispielsweise m?chte man whlen zwischen KAYPRO II und KAYPRO IV . Das CP/M des C-128 kann leicht zwischen Disketten unterscheiden, die auf Seite 0 verschieden sind, nicht aber zwischen physikalisch gleichen, logisch aber verschiedenen Diskformaten. #x\  PCXP# Anmerkung: Durch einen Fehler im C-128 CP/M sollte man bei einem 1581 Laufwerk nicht - drGcken. Sollten Sie das trotzdem tun, kann es zu Problemen beim Diskwechsel der 1581 kommen, ja sogar zu einem Systemabsturz. #:x2PkCXP#SYSTEM DISK(ETTE)#x\  PCXP# #d\  PCP# Allein fGr sich wird der Ausdruck hier verwendet fGr die Diskette, die das Jugg.ler -System mit seinen Daten enthlt (oder eine Arbeitskopie). Mit CP/M-Systemdiskette oder "CP/M-Disk" ist Ihre Bootdisk gemeint. #x\  PCXP# #:x2PkCXP# TARGET DRIVE (ZIELLAUFWERK) #d\  PCP# Wenn Jugg.ler auf ein Laufwerk zugreifen soll, sei es zum Lesen, Schreiben oder Formatieren, so ist hierbei vom Ziellaufwerk die Rede. Grundstzlich kann damit jedes ansprechbare Laufwerk sein, wobei natGrlich beim Laufwerk M (RAM-Disk) das Formatieren entfllt. #x\  PCXP# Jede ungGltige Eingabe, auch eine leere Eingabe, wird zu Laufwerk A:! Obwohl es immer noch unterstGtzt wird, sollten Sie das virtuelle Laufwerk E: vermeiden, da die normalen Betriebssystemprompts whrend des Einsatzes von Jugg.ler nicht "durchgereicht" werden. In den meisten Fllen resultiert daraus die Laufwerksbezeichnung A: Versehen Sie wichtige Disketten mit einem Schreibschutz, um versehentliches Formatieren oder L?schen zu vermeiden. #:2PkCP#ERSTELLEN EINER BACKUP-DISK#x\  PCXP# #d\  PCP# Bevor Sie Jugg.ler zum ersten Mal einsetzen, ist es ratsam, eine Arbeitskopie mit dem Inhalt der Jugg.ler System-Disk herzustellen, mit der normalerweise gearbeitet wird. ORIGINALE geh?ren in den Schrank, nicht ins Laufwerk! NatGrlich k?nnen Sie auch von Ihrer Arbeitskopie wieder Sicherungskopien fGr Ihren eigenen Bedarf erstellen. Aus GrGnden des Anwenderkomforts wurde bei Jugg.ler auf einen Kopierschutz verzichtet, der Anwender sollte sich jedoch stets im Klaren sein, da eine Weitergabe an Dritte eine Verletzung des Copyrights darstellt, wenn nicht  alle Disketten mit Jugg.ler , Original + smtliche Kopien  gleichzeitig Gbergeben werden!  Jugg.ler besteht im Wesentlichen aus drei Dateien: JUGG.COM Das Hauptprogramm JUGG.DAT Physikalische und logische Daten der Formate JUGG.DEF Enthlt die Vorauswahl des Anwenders, also bis zu drei Formate aus JUGG.DAT Alle drei Dateien mGssen auf die Sicherheitsdiskette kopiert werden. Insgesamt werden etwa 40 KB Speicherplatz auf der Diskette ben?tigt. Die Dateien k?nnen mit jedem CP/M-Kopierprogramm kopiert werden, sei es mit PIP von Ihrer CP/M-Disk oder mit einem der unzhligen Kopierprogramme aus der PUBLIC DOMAIN, wie etwa NSWEEP, NC, oder wie sie alle heien. Man kann aber auch eine eingebaute BACKUP-Funktion des Jugg.ler nutzen durch Eingeben von:  JUGG B  beim CP/M Prompt. Achten Sie auf den Leerschritt (SPACE) vor dem B! Diese Backup-Option ist so gedacht, da sie alle drei Dateien "in einem Rutsch" kopiert. Nachdem alle Dateien in den Speicher eingelesen worden sind, werden Sie aufgefordert, ein Ziellaufwerk anzugeben. Man kann sogar dasselbe Laufwerk angeben, wenn man jetzt die Diskette wechselt. Die Zieldiskette mu bereits gGltig formatiert sein und mindestens 40KB freien Speicher aufweisen.  Legen Sie die Zieldiskette also ein und drGcken Sie wenn "insert disk" als Eingabe-Prompt erscheint oder jede andere Taste um abzubrechen. Eine Meldung Gber den Status des Vorgangs wird auf dem Bildschirm ausgegeben. Nachdem Sie eine Backup-Kopie erledigt haben wird Ihnen die Option angeboten, weitere Kopien anzufertigen. Antworten Sie mit " Y " + fGr YES fGr weitere Kopien oder drGcken Sie nur die -Taste (fGr NO) zum Verlassen des Backup-Vorgangs. Solange Sie weitere Backup-Kopien erstellen, werden die Dateien aus dem Speicher gelesen und auf Disk zurGckgeschrieben. Diese bleiben erhalten, bis Sie zum CP/M Prompt ( A>) zurGckkehren.  Die Backup-Diskette kann irgendein Format haben, das Ihr System unterstGtzt, es ist jedoch sinnvoll, "native=eingebaute" Formate zu verwenden, wie etwa das KAYPRO II oder KAYPRO IV System, da man sonst ja nur auf die Daten zugreifen kann, wenn man Jugg.ler bereits laufen hat!  #:2PkCP# DER NORMALE START #d\  PCP# Um Jugg.ler normal zu starten, legen Sie einfach die Sicherheitskopie der Diskette, die Jugg.ler enthlt, in das momentan eingeloggte Laufwerk (gew?hnlich A: ) und tippen Sie ein: JUGG Nach ein paar Augenblicken (C-128 Augen blicken manchmal etwas langsamer) meldet sich der SIGN-ON Screen, die Initialmeldung des Jugg.ler. Wenn die Daten in den Speicher geladen wurden, erscheint das HauptmenG (MAIN MENU).  Sie k?nnen Jugg.ler natGrlich auch von anderen Laufwerken aufrufen. Um Jugg.ler von B: aus aufzurufen, geben Sie (z.B. von A: aus ) ein: B:JUGG Jugg.ler verwendet einen intelligenten Suchalgorithmus, so da er seine DATA-Files auf dem Laufwerk sucht, von dem aus er gestartet ist, unabhngig vom aktuellen Bezugslaufwerk (DEFAULT DRIVE).  Beim normalen Start wird nicht automatisch das Default-File JUGG.DEF installiert, wodurch eventuell vorher eingestellte Formate erhalten bleiben. Wir werden an spterer Stelle noch auf erweiterte Kommandozeilen-Optionen fGr den direkten Zugriff auf viele Jugg.ler Optionen zu sprechen kommen, einschlielich einer solchen, die automatisch die "DEFAULTS" installiert. #:2PkCP# DAS HAUPTMENF#d\  PCP# Der Bildschirm des HauptmenGs ist in mehrere Bereiche unterteilt. Auf der obersten Zeile erscheint die Copyright-Meldung und die Versionsnummer des DATA-Files. Der nchste Bildschirmabschnitt bietet die MenGoptionen. Dabei stehen folgende Punkte zur Auswahl: +um zum nchsten Disktyp der Auswahlliste zu gelangen -zum vorhergehenden Disktyp *Eine Seite ( 10 Eintrge) vorwrts blttern H(Home) zum Anfang der Liste ?gibt eine Liste der verfGgbaren Diskformate aus Ainstalliert den selektierten Disktyp als Zusatzformat A Binstalliert den selektierten Disktyp als Zusatzformat B Cinstalliert den selektierten Disktyp als Zusatzformat C FFormatieren einer Diskette im momentan selektierten Disktyp IInstallieren der Disktypen, die in JUGG.DEF bereits gespeichert sind. SSichern der momentanen Disktypen in die Datei JUGG.DEF Xeine unbekannte Diskette analysieren (e x amine=untersuchen) QQuit == > verlassen und RGckkehr zum CP/M Prompt. DrGckt man irgendeine andere Taste, als in der Liste enthalten, wird die "+" Option als Default ausgefGhrt. In den meisten Fllen wurde versucht, ein paar alternative Ein-gaben zuzulassen, um m?glichen Tastenumbelegungen zu begegnen (dies bezieht sich wahrscheinlich auf amerikanische Tastaturstandards)  Die augenblicklich "installierten" Disktypen werden entsprechend ihres I.D.CODES als nchstes ausgegeben. Das sind die Disktypen, die aus dem DATA-File geladen wurden, oder die Sie als permanente nderung in Ihre CPM+.SYS Datei gepatcht haben. Es werden nur die drei von Jugg.ler benutzten DPT-Teile angezeigt. Der I.D. Code des augenblicklich "selektierten" Laufwerks wird in der Zeile unterhalb der Liste der "installierten" Formate angezeigt.  Am unteren Bildschirmrand werden die zustzlich verfGgbaren Disktypen aus dem DATA-File angezeigt. Diese Liste erscheint in einem Zehnzeilen-Fenster. Sie kann endlos in beiden Richtungen gescrollt werden. In Tabelle 1 (hinten) ist die vollstndige Liste der Disktypen mit den physikalischen Details aufgefGhrt.#x\  PCXP# #:2PkCP# AUSWAHL EINES DISKTYPS#x\  PCXP#  #d\  PCP# Die verfGgbaren Disktypen in JUGG.DAT werden in der Liste in der unteren Bildschirmhlfte in alphabetischer Reihenfolge angezeigt. Der Disktyp wird durch Scrollen (Durchrollen) in der Liste und inverse Darstellung markiert. Der betreffende I.D. Code wird im Fenster "currently selected" (momentan ausgewhlt) in der Bildschirmmitte eingeblendet. Dieser Code ndert sich mit dem Durchrollen der Liste.  Der Disktyp wird angezeigt nach Computername, gefolgt vom Typ ( SS fGr Singlesided oder DS fGr Doublesided, also einseitig oder zweiseitig). Der Computer wird auch " host " genannt. Namen mit einem " * " werden von Haus aus vom CP/M des C-128 als " native " Formate unterstGtzt, wie etwa die diversen EPSON und KAYPRO Formate. Sie sind mit aufgefGhrt, um Ihnen das Formatieren solcher Disketten zu erm?glichen. Dabei sind 3.5" Formate mit " 1581 " gekennzeichnet. Bezeichnungen mit einem doppelten Ausrufezeichen ( !!) weisen irgendeine abweichende Besonderheit auf, fGr die man mit einem speziellen Zusatztreiber angehen mu. Siehe dazu auch die Rubrik: " Zustzliche Utilities - additional utilities" , unter anderem SB und ADAM.  Um zur nchsten Auswahl zu gelangen, drGcken Sie bitte die " + "-Taste oder den Pfeil nach unten im Cursor-Tastenblock. Damit gelangen Sie einen Eintrag weiter. FGr schnelleres "Blttern" kann man den Asterisk " * " (Stern-Symbol) oder die -Taste benutzen. Damit schaltet man zehn Eintrge vorwrts. Da die Liste als Endlosschleife arbeitet, taucht nach dem letzten Eintrag der erste wieder auf. Umgekehrt schaltet man mit " - " oder Pfeil nach oben einen Eintrag zurGck. Um unmittelbar an den Anfang der Liste zu springen gibt man ein " H " ein wie HOME. Ans Ende springt man, indem man vom Anfang (" H ") einen Eintrag zurGckgeht (" - "). Sie erinnern sich, es ist ja eine Endlosschleife. In der Liste enthalten sind einige Spezialformate, um den Diskettenplatz der 1571 und 1581 Laufwerke optimal zu nutzen, wobei die Systemspuren weggelassen werden. Diese Disktypen heien LIBRARIAN 1571 und LIBRARIAN 1581 (man spricht das etwa wie [Leih-bre-ri-en] ). Das sind speziell "Bibliotheks-"Formate, die zum Archivieren dienen. Die Anzahl der Directory-Eintrge ist hierbei auf 256 bzw. 512 hochgesetzt, so da auch viele kleine Dateien verwaltet werden k?nnen. DarGberhinaus gibt es das MAXI 1571 und das MAXI 1581 Format, fGr maximale Speicherkapazitt ( MAXI 1571 hat 396KB und MAXI 1581 gar 796KB!). Diese zwei Formate und das sogenannte MG 1581 Format sind echte MFM-Formate und k?nnen von machen anderen Rechnern bearbeitet werden. Das MG 1581 war mein erster Gehversuch mit der 1581 Floppy unter CP/M. Die " nativen " COMMODORE-Disktypen (C-128 einseitig und doppelseitig, C-64 und 1581) werden nur zum Formatieren unterstGtzt, da Lesen und Schreiben in das Standard CP/M integriert sind. Das 1581-Format wird erst in der CP/M-Version vom Mai 1987 unterstGtzt. Manchmal tauchen Anmerkungen neben dem Disktyp auf, die zur Vorsicht mahnen:  Limited support - mixed density Eingeschrnkte UnterstGtzung, ( ECMA) Diese Nachricht taucht bei manchen 5.25" Disketten auf, deren Systemspuren sich in der Dichte vom Rest der Diskette unterscheiden. Das ist besonders bei lteren Computern der Fall, wo das Vorgngermodell nur Single-Density Formate verarbeiten konnte. Hier behielt man aus KompatibilittsgrGnden die Systemspur-Organisation bei. Fberspringt man die zum Bearbeiten "unwichtigen" Systembereiche, ist der Rest der Diskette ganz normal bearbeitbar. ( Der NDR-Klein-Computer hat zum Beispiel so ein ECMA-Format, wird hier aber nicht direkt unterstGtzt). Da die 1571 keine Disketten im Single-Density Modus formatieren kann, wird die gesamte Diskette im Double-Density Modus formatiert. Solche Disketten k?nnen dann beim "echten" Host-Computer zwar benutzt werden, ein Booten ist aber ganz sicherlich ausgeschlossen. Umgekehrt kann die 1571 unter Umstnden die in Single-Density formatierte Spur 0 nicht korrekt lesen, wenn das 1571 Laufwerk nicht fGr Single-Density modifiziert wurde. Wenn Sie also in einem solchen Format Daten austauschen wollen, ist es ratsam, die Diskette m?glichst mit Jugg.ler zu formatieren. Limited support - 1581 inverted heads E.U. - invertierte 1581 Kopfnummern  Die Schreib-/Lesek?pfe der 1581 sind gegenGber anderen Computerlaufwerken invertiert numeriert. Dies bedeutet, da das, was die 1581 fGr Seite 0 ansieht, bei anderen Computern als Seite 1 (RGckseite) gilt und umgekehrt. Am gravierendsten fllt dies ins Gewicht bei einseitigen Formaten. Das CP/M erkennt fremde Disktypen durch analysieren der Seite 0. Eine solche Diskette ist normalerweise auf der RGckseite leer ("blank"), daher kann das CP/M hier wegen der Seiteninvertierung nichts erkennen. Dadurch wird die UnterstGtzung fremder 3.5" Diskettenformate stark eingeschrnkt. Wird jedoch mit Jugg.ler formatiert, so wird die Format-Information auf beide Seiten aufgebracht. Normalerweise kann ein solches Format vom Host-Rechner ohne Probleme erkannt werden.  FGr optimale Performance wird empfohlen, die Disk auf dem Hostrechner neu zu formatieren (natGrlich nur wenn sie leer ist!), vor allem, wenn jener Computer nicht Gber einen Western Digital Controller WD 177x verfGgt, sondern einen 765 Controller besitzt. Doppelseitige Disketten sollten auf dem Hostrechner (ohne WD177x Controller) formatiert werden, damit es sicher funktioniert.  Limited support - 35 tracksE.U. - Nur 35 Spuren Bei einigen 5.25" Disketten taucht diese Meldung auf. Solche Disketten besitzen statt der Gblichen 40 Spuren nur 35 Spuren. Die besondere Reihenfolge dieser Spuren bereitet manchmal Probleme. Da das COMMODORE CP/M von 40 Spuren ausgeht und diese Disketten mit sogenanntem SpurGberlauf arbeiten, versucht das CP/M mehr als 35 Spuren auf Seite 0 vollzumachen, bevor die Seite 1 beschrieben wird. Wenn Sie solche Disktypen benutzen wollen, ist es ratsam, diese nur halbvoll zu machen. Dann sollte normalerweise alles glattgehen.  Limited support - single densityE.U. - einfache Schreibdichte (antik) Diese Meldung taucht bei Disketten auf, die ganz im Single-Density Modus formatiert sind. Obwohl die 1571 normalerweise keine solchen Single-Density Formate bearbeiten kann, kann sie modifiziert werden durch einen Hardware-Umschalter des "Double density enable" Pins des WD177x MFM Controllers. Eine genaue Beschreibung dieser Modifikation wGrde den Rahmen dieses Handbuchs allerdings sprengen. Nach dieser Modifikation k?nnen solche Disks mit Jugg.ler zwar gelesen und beschrieben werden, nicht aber formatiert.  Formatting support only, not a CP/M diskNur Formatieren, keine CP/M Disk Version 3.2 und folgende des Jugg.ler k?nnen einige Nicht-CP/M-Disks wie COMMODORE GCR Disks und 5.25 MS-DOS (360KB) formatieren. Ohne zustzliche Programme k?nnen diese Disketten nicht unter CP/M bearbeitet werden. Die GCR-Disktypen werden komplett mit BAM und Verzeichnis-Sektoren erstellt, die MS-DOS Disks mit FAT und Boot Record Sektoren, sowie  dem Mediabyte ausgestattet, derartige Disktypen k?nnen jedoch mit Jugg.ler nicht "installiert" werden. Formatting support only, native CP/M type Nur Formatieren, eingeb. Format In der Version 3.2 und danach kann Jugg.ler jede dieser 4 Disktypen des C-128formatieren: C-64, C-128 SS, C-128 DS und 1581 DS. Die C-64 und C-128 SS Typen k?nnen mit einem 1541 oder einem anderen "langsamen" Laufwerk formatiert werden. All diese Formate enthalten gGltige Bootsektoren, aber keine Betriebssystemteile (CCP.COM, CPM+.SYS). Diese Disktypen k?nnen ebenfalls nicht mit Jugg.ler "installiert" werden. Im CP/M vom Mai 1987 wird das 1581 Format ebenfalls unterstGtzt, die anderen bereits vorher.  #:2PkCP#INSTALLATION EINES NEUEN DISKTYPS#d\  PCP# Wenn der gewGnschte Disktyp invers angezeigt wird, drGcken Sie die A -Taste um die Auswahl als Zusatzformat A zu installieren. Entsprechend verfahren Sie fGr B und C. Diese Buchstaben sind nur symbolische "Platzhalter" und haben  nichts mit den Laufwerks-Kennbuchstaben des CP/M zu tun. A, B, und C k?nnen zu jeder beliebigen Zeit und in jeder Reihenfolge installiert werden und mGssen nicht unbedingt benutzt werden. Nach dem Installieren taucht der Disktyp in der Statuszeile am unteren Bildschirmrand auf. Die Bezeichnungen entsprechen dem I.D. Code Format.  Wird ein Disktyp installiert, werden die Parameter ebenfalls in einem "Default Disktyp Puffer" abgelegt. Dieser Puffer kann fGr zukGnftige Verwendung abgespeichert und beim Booten automatisch installiert werden. Das wird an spterer Stelle unter dem Stichpunkt "Abspeichern der Default-Einstellungen" - " Saving the Defaults " noch beschrieben. #x\  PCXP#  #:2PkCP#DER UMGANG MIT FREMDEN DISKTYPEN#x\  PCXP# #d\  PCP# Einmal installiert, k?nnen Sie die Dateien auf dem ausgewhlten Diskformat wie auf Ihren sonstigen Disketten bearbeiten. Bis zum nchsten CP/M-Neustart ist Jugg.ler aktiv und die Diskformate bleiben bis dahin voll integriert. Das funktioniert genau so, wie die eingebaute FormatunterstGtzung des C-128 CP/M Plus, die es Ihnen gestattet, KayPro-, Epson-, Osborne- und andere Disktypen zu bearbeiten.  DafGr brauchen Sie keine extra Tools oder Utilities. Man kann mit den mitgelieferten Programmen wie PIP etc. ganz normal arbeiten. Auch alle Ihre Anwenderprogramme k?nnen auf diese Disketten ganz normal zugreifen. Umkopieren auf Ihr " natives " Format ist kein Problem, erst recht nicht, wenn Sie ein Zweitlaufwerk oder gar eine RAM-Disk besitzen.  #:2PkCP# AUFLISTEN DER DISKTYPEN#x\  PCXP# #d\  PCP# Normalerweise werden nur zehn Formate gleichzeitig am Bildschirm angezeigt. DrGckt man die " ? "-Taste, erhlt man eine vollstndige Liste (alphabetisch sortiert) der verfGgbaren Disktypen angezeigt.  Hier ist zu bemerken, da, wenn Sie ihren speziellen Disktyp nicht namentlich angezeigt bekommen, er vielleicht einfach unter einer anderen Bezeichnung eingetragen ist. Suchen Sie einfach erstmal in der Tabelle 1 nach einem Typ mit identischen physikalischen Charakteristika ( Sektorgr?e und Zahl der Sektoren pro Spur ). Installieren Sie zunchst diesen Typ und versuchen Sie dann, das Directory dieser Diskette zu lesen. ( Wenn Sie die physikalischen Daten Ihres Formats nicht kennen, k?nnen Sie die " X "-Option des Jugg.ler benutzen, die weiter hinten unter " Analyse eines Diskformats " im Detail beschrieben ist .) Manchmal braucht es mehrere Anlufe, weil sich viele Formate physikalisch hneln, whrend die logischen Eigenschaften oft gravierend differieren, wie zum Beispiel die Anordnung des Directories, die Sektorreihenfolge, Anzahl der Systemspuren etc. Wenn das Directory bereits lesbar ist, versuchen Sie reine Textdateien mit dem CP/M-Befehl TYPE zu lesen (Sie k?nnen natGrlich auch NSWEEP benGtzen). Am besten geeignet sind logisch klar gegliederte Texte, etwa Katalogdateien der PUBLIC DOMAIN Usergruppen. Wenn das erst einmal klappt und alle Textpassagen in der richtigen Reihenfolge erscheinen, dann sind die Chancen hoch, da das Format bereits stimmt. Achten Sie besonders of Folgen von kleinen "eeeeee", was bedeutet, da das Format noch nicht ganz stimmt. Sie sind das Bildschirmergebnis des CP/M-" Fillerbytes ", das beim Formatieren gleichmig auf die Diskette zur Orientierung aufgebracht wird. In den LGcken und am Ende von Datenbl?cken steht nach dem Dateiende dann so eine Folge von E5 (HEX) , die durch die Ausblendung des h?chsten Bits zu 65 (HEX) wird, also "kleines e"!  DarGberhinaus sollte nochmals erwhnt werden, da Jugg.ler natGrlich nur mit CP/M-Diskformaten umgehen kann. Viele Computer unterstGtzen mehrere Systeme (MS-DOS, F-DOS, GDOS, etc.) und Disks, die anders organisiert sind als CP/M Disks. Vergewissern Sie sich also, da das zu bearbeitende Format ein CP/M-Typ ist. #x\  PCXP# #:2PkCP#FORMATIEREN EINES NEUEN DISKTYPS#x\  PCXP# #d\  PCP# Wenn Sie eine Diskette im ausgewhlten Typ formatieren m?chten, drGcken Sie die Taste " F ". Jetzt mGssen Sie den Buchstaben des Ziellaufwerks angeben und die Diskette dort einlegen. Dann drGcken Sie . Wenn Sie sich kurzfristig anders entschlossen haben sollten (oder Ihre Systemdiskette drin ist === HILFE==), dann drGcken Sie einfach statt dessen eine andere Taste. Sie kehren dann in das MenG zurGck.   Anmerkung:Jugg.ler erkennt den angeschlossenen Laufwerkstyp. Stimmt der Disktyp nicht mit dem Laufwerkstyp Gberein, so gibt Jugg.ler eine Fehlermeldung aus. ( Ist zum Beispiel ein 1581 Typ ausgewhlt, aber ein 1571 Laufwerk angesprochen, wird das Formatieren abgebrochen.) Das ist notwendig, weil die Formattierroutinen fGr die 1570/71 und 1581 Laufwerke sich unterscheiden.  In einigen Fllen erscheint beim Formatieren eine Warnmeldung. DafGr kann es verschiedene Ursachen geben. Einmal kann es sich um den Fall von Single-Density Diskformaten auf der 1571 handeln, zweitens kann es sich um die Meldung wegen invertierter Kopfseiten-Nummerierung bei der 1581 handeln und drittens kann einfach sein, da kein CP/M-Typ gewhlt wurde. Die Ursache solcher Meldungen stehen unter " Selecting a Disk Type - AUSWHLEN EINES DISKTYPS ".  Ist der erste gewhlte Disktyp eine "COMMODORE DOS" GCR Diskette, werden Sie aufgefordert, den Namen und I.D.Code anzugeben. Dabei passiert genau das gleiche wie beim Formatieren im C-128 Modus. Sie sollten die Angaben im Standardformat NAME,ID machen, wobei NAME bis zu 16 Zeichen haben kann und ID eine ein- oder zweistellige Zahl ist. Die Eingaben werden automatisch in Grobuchstaben umgewandelt, wie bei COMMODORE Gblich. Wird das ID weggelassen, wird eine rasche Re-formatierung vorgenommen (bei gebrauchten Disketten), ansonsten wird komplett formatiert. Eine langsame Floppy (z.B. 1541) kann fGr diesen Diskettentyp eingesetzt werden. Die richtigen BAM und Verzeichnisbl?cke werden auf die Diskette geschrieben, wie unter dem C-128 "DOS".  Wurde ein MS-DOS Format ausgewhlt, so werden alle erforderlichen Daten erzeugt (Bootsektor, FAT, Media-Byte etc). Selbstverstndlich ist dies dann keine Bootdiskette fGr MS-DOS. Die hierfGr erforderlichen Manahmen mu der Besitzer eines IBM-PCs mit SYS.COM selbst treffen.  Einige Computer benutzen sowohl einseitige, als auch doppelseitige Formate: ( Einseitige Disketten mu man umdrehen, um an die RGckseite zu gelangen, geht nur bei besonders prparierten Disketten ). Bei solchen Computertypen sollten Sie dann die einseitigen Formate verwenden, wenn die Diskverwaltung recht komplizierte Sektornummerierungen oder Tabellen verwendet, die in der Regel dann zwar bearbeitet werden k?nnen, aber beim Formatieren nicht aufgebracht werden. Eine andere M?glichkeit ist, die Disketten auf dem Zielrechner formatieren zu lassen.  Ein weiterer Tip ist, die Disketten auf dem Computer formatieren zu lassen, der die meiste Schreibarbeit hat ( wenn es beide gleich gut k?nnen ). Andere Disk-Controller lesen zwar kompatibel, k?nnen sich aber in der Toleranz beim Schreiben ganz sch?n unterscheiden ( beispielsweise 1541 und 4040 ). Die meisten CP/M Computer verwenden jedoch einen vom Typ WD177x, auch der C-128, nicht aber zum Beispiel die Schneider/AMSTRAD Computer, die den 765 benutzen.  #:2PkCP# ABSPEICHERN DER DEFAULTS#d\  PCP# Mit Jugg.ler kann man bis zu drei Disktypen als " Defaults " definieren und abspeichern. Dabei wird von der Tatsache ausgegangen, da kaum jemand alle 170 Formate (in etwa) gleichzeitig im Zugriff haben mu. Durch DrGcken von " S " im HauptmenG, k?nnen Sie die gegenwrtig installierten Disktypen ( Formate ) in die Datei " JUGG.DEF " sichern. Aus dieser Datei k?nnen diese Disktypen rasch automatisch geladen werden, ohne jedesmal das HauptmenG durcharbeiten zu mGssen. Diese Prozedur wird im Detail beschrieben in der Abteilung " Optional Start up Commands - Optionale Startkommandos ". Die Palette der gewhlten Formate wird angezeigt und man wird gefragt, ob man diese sichern m?chte oder nicht. Normalerweise ist diese Liste identisch zur " currently installed " Zeile des HauptmenGs. Sie kann sich jedoch unterscheiden, wenn Sie Jugg.ler nach dem letzten Booten dazu benutzt haben, einen neuen Disktyp zu installieren, ohne diesen zu speichern. Die im RAM gespeicherten Kopien der Defaults gehen beim Verlassen des Jugg.ler verloren, whrend die installierten Typen bis zum Neubooten erhalten bleiben.  Wenn Sie die " save defaults option " gewhlt haben, werden Sie aufgefordert, anzugeben, von welchem Laufwerk die Jugg.ler -Dateien geladen werden sollen ( Bitte Arbeitskopie verwenden! ). Wird M: (RAM-Disk) angegeben, so entfllt die Aufforderung, eine Diskette einzulegen. Beachten Sie bitte, da wegen der eindeutigen Namensgebung immer nur eine Datei JUGG.DEF pro Disk existieren kann, diese Datei wird also Gberschrieben, wenn eine solche bereits existiert. Man kann jedoch verschiedene Setups auf verschiedenen Disketten haben.  Nach dem Schreiben des Default-Files kehrt man ins HauptmenG zurGck. #:2PkCP# INSTALLIEREN DER DEFAULTS#d\  PCP# Die Datei JUGG.DEF kann aus dem HauptmenG jederzeit durch Eingabe von " I " gelesen und installiert werden. Damit werden allerdings alle zwischenzeitlich installierten Disktypen im RAM Gberschrieben. Wieder wird man nach dem Programmlaufwerk gefragt und (auer bei M:) aufgefordert, die Diskette einzulegen.  Nach dem Installieren der Defaults kehrt man ins HauptmenG zurGck. #x\  PCXP# #:2PkCP#ANALYSIEREN EINER DISKETTE#x\  PCXP# #d\  PCP#Jugg.ler kann ein unbekanntes CP/M-Format analysieren und einige Definitionen zur Auswahl stellen, welche in Frage kommen. HierfGr benGtzt man die " X "-Option aus dem HauptmenG. Die physikalischen Charakteristika der Diskette ( Bytes / Sektor, Sektoren / Spur =Sectors per track, etc. ), zusammen mit der Auswahl der m?glichen Formate wird Ihnen angezeigt. Wahrscheinlich sind es mehrere Formate, weil viele CP/M-Formate sich zwar durch ihre logische Anordnung unterscheiden, physikalisch jedoch sehr hnlich sind. In diesem Fall mGssen Sie alle in Frage kommenden M?glichkeiten durchgehen.  In seltenen Fllen erhlt man die Meldung: " NO MATCH FOUND ", also etwa: " KEIN PASSENDES FORMAT GEFUNDEN ". Dies bedeutet im Klartext, da die vorgefundene Datei JUGG.DAT keine Disktypen enthlt, die den physikalischen Daten der zu analysierenden Diskette entspricht. Sollte das der Fall sein, oder Sie finden keine zutreffende M?glichkeit, die funktioniert, schreiben Sie uns bitte. Die Jugg.ler Datendatei wird regelmig upgedatet und Neuzugnge sind immer willkommen. Senden Sie ein Muster Ihres unbekannten Diskformats, am besten mit ASCII-Textdateien zusammen mit einer Beschreibung des Host-Computers an:  Jugg.ler Disk Definitions c/o Herne Data Systems Ltd. P.O. BOX 714 Station C Toronto, Ontario M6J3S1 Canada  M?glicherweise erhalten Sie die Fehlermeldung: " UNKNOWN DISK TYPE ". Das tritt dann auf, wenn die Diskette weder MFM- (Standard-CP/M) noch GCR-Format besitzt, oder wenn in eine nicht-modifizierte 1571 eine Single-Density Diskette eingelegt wird. Eine Fehlermeldung erhlt man auch bei GCR-Disks oder " nativen " 1581 CP/M-Disks oder COMMODORE DOS Disks. Diese Disktypen werden ja in den entsprechenden Modi bereits unterstGtzt. ( Das CP/M vom Mai 1987 wird ben?tigt, um diese UnterstGtzung von Haus aus zu bieten. )  Hierzu sollte angemerkt werden, da es einige sehr seltsame MFM-Formate gibt, hauptschlich solche, deren Sektornummerierung nicht nach Standard erfolgt, was dazu fGhren kann, da Laufwerk und Computer sich "Gberhaupt nicht mehr auskennen" und sich kurzerhand mitten in der Analyse "aufhngen". Das hngt mit einem Konflikt zwischen dem Betriebssystem und den "intelligenten" 1571 und 1581 Laufwerken zusammen und hat  nichts mit Jugg.ler zu tun. Wenn das passiert, schalten Sie den Computer aus und starten Sie erneut. Ein Beispiel fGr so einen Disktyp bietet der BMC ( auch OKI) if800 Computer, mit Sektornummern 1,3,5,7 statt 1,2,3 etc. Disketten mit einer derartigen "Sector Translation" k?nnen mit dem COMMODORE CP/M nicht bearbeitet werden.  Nach der Analyse einer Diskette werden Sie gefragt, ob Sie weiter machen m?chten. Geben Sie " Y " (nicht J) ein fGr weitere Disketten oder nur , um zum HauptmenG zurGckzugelangen. Wenn Sie die Fortsetzung gewhlt haben, werden Sie wieder den " Select target drive " Prompt erhalten. #:2PkCP# VERLASSEN DES JUGG.LER#d\  PCP# Sie k?nnen Jugg.ler aus dem HauptmenG verlassen durch Eingabe einer der folgenden Tasten: #:x2PkCXP# Q( fGr QUIT) ; oder -C #d\  PCP# Jede dieser Optionen bringt Ihnen den CP/M Eingabeprompt zurGck. Zur Erinnerung bleibt am Bildschirm eine Auflistung der zustzlich installierten Disktypen zurGck. #:2PkCP# OPTIONALE START-KOMMANDOS #d\  PCP# Jugg.ler macht extensiven Gebrauch von der CP/M Kommandozeile, um die Start-Optionen zu unterscheiden. Folgende Startparameter sind m?glich. JUGG Normaler Start JUGG A listet alle Disktypen im gegenwrtigen JUGG.DAT File JUGG B Backup der Jugg.ler System-Dateien einleiten JUGG D die Default-Disktypen aus JUGG.DEF installieren, dann Exit. JUGG F Eine Diskette mit einem der neuen Formate aus JUGG.DEF formatieren, dann Exit zum CP/M. JUGG I Die Disktypen aus JUGG.DEF installieren und normal starten JUGG L alle momentan installierten Disktypen auflisten JUGG M genau wie Option B , aber sofort Sprung nach M: (RAM-Disk) JUGG P Patchen des CCP.COM, so da Jugg.ler beim Booten automatisch startet JUGG X Analysieren eines unbekannten Disktyps (Formats) Diese Optionen wurden eingebaut, um die Fhigkeiten von Jugg.ler direkt von der Kommandozeile aus nutzen zu k?nnen. Mehr dazu weiter unten. LIST ALL Die Option " A " entspricht der " ? " Option des HauptmenGs, das in der vorangegangenen Sektion " Auflisten der Disktypen" schon beschrieben wurde. Am Ende der Liste kehren Sie zum CP/M-Eingabeprompt zurGck. Diese Option gibt es in erster Linie, damit man eine Hardcopy des neuesten Jugg.ler Datenfiles erzeugen kann. Tippen Sie, wie unter CP/M gewohnt, -P um die Bildschirm-ausgabe umzuleiten, dann geben Sie ein:  JUGG A Vergessen Sie danach bitte nicht, abermals -P zu drGcken, damit der Drucker wieder aufh?rt. Durch DrGcken von oder -S kann d ie Ausgabe jederzeit angehalten werden. Zum Weitermachen nach einfach nochmal eingeben, sollten Sie -S verwendet haben, fahren Sie mit -Q fort.  BACKUP Die " B " Option wird zum Sichern der Jugg.ler Systemdateien benutzt. Siehe den dazugeh?rigen Abschnitt "ERSTELLEN EINER BACKUP-DISK". NUR DEFAULTS INSTALLIEREN Die " D "-Option gestattet Ihnen, die vorher gesicherte " JUGG.DEF " Datei einzulesen und die ausgewhlten "Default-Formate" zu installieren, ohne ins HauptmenG zu mGssen. Man kann die Kommandozeile JUGG D in die CP/M-Autostartdatei PROFILE.SUB schreiben. Dadurch wird dieses Kommando bei jedem CP/M Bootvorgang ausgefGhrt. Nach dem erfolgreichen AusfGhren aller Kommandos in dieser Datei kehrt man zum CP/M-Eingabeprompt zurGck. FORMATIEREN IN EINEM DEFAULT-FORMAT Die " F "-Option erm?glicht Ihnen das Formatieren in einem dieser Diskformate aus JUGG.DEF . Man erhlt ein Mini-MenG mit den drei Default-Formaten. Whlen Sie eines der Formate durch Eingabe der korrespondierenden Ziffer und . Danach ist alles wie im Abschnitt " FORMATIEREN EINES NEUEN DISKTYPS ". Nach der AusfGhrung landet man wieder beim CP/M-Prompt. DEFAULTS INSTALLIEREN, DANN START Die "I"-Option kombiniert den normalen Start mit der " D "-Option. Das heit, die JUGG.DEF -Datei wird gelesen und installiert, bevor man ins HauptmenG gelangt. Ansonsten verhlt alles sich wie beim normalen Start. INSTALLIERTE DISKTYPEN ANZEIGEN Mit der " L "-Option kann man die momentan installierten Disktypen auflisten, einschlielich der Formate, die im Standard-CP/M unterstGtzt werden. Das dient der schnellen Kontrolle und man behlt den Fberblick. Danach landen Sie wieder im CP/M. KOPIEREN IN DIE RAMDISK Die " M "-Option ist natGrlich nur sinnvoll ab dem CP/M vom 6.12.1985 oder danach, wo die RAMDISK M: unterstGtzt wird. Die Jugg.ler Dateien werden damit nmlich auf M: kopiert, ansonsten verhlt sich alles wie unter " B ". Diese Option eignet sich ebenfalls zum EinfGgen in PROFILE.SUB, danach landet man wieder im CP/M. Der Vorteil besteht darin, da man ganz verschiedene Formate installieren kann, ohne dazwischen wieder auf ein "Hausformat" umschalten zu mGssen, nur um kurz auf die Jugg.ler -Dateien zuzugreifen. Man arbeitet also von M: aus und kopiert von A; nach B: oder umgekehrt! PATCHEN DES CCP Die Option " P " geh?rt zu den vielleicht interessantesten Features des Jugg.ler . Damit modifiziert man die Datei CCP.COM ( Console Command Prozessor ), dem Kommando-Interpreter des CP/M. Normalerweise sucht der CCP nach einer Datei PROFILE.SUB . Das kann man so verndern, da statt dessen nach JUGG.COM gesucht wird. Das hat zur Folge, da Jugg.ler bei jedem CP/M Neustart ausgefGhrt wird. Im PatchmenG stehen mehrere Start-Optionen zur Auswahl: JUGG JUGG D JUGG I JUGG L und JUGG M Die Wirkung jedes Kommandos ist weiter oben zu ersehen. Um die Patch Option zu nutzen, mGssen Sie die CP/M-Dateien ( CP/M+.SYS und CCP.COM ) auf dieselbe Diskette kopieren, auf der sich Jugg.ler befindet. Beachten Sie bitte, da eine solche  dauerhafte Modifikation der Datei CCP.COM eine Autostart-Funktion mit der Datei PROFILE.SUB ausschliet. Daher ist es manchmal besser, mit dem ungepatchten CCP zu arbeiten, vor allem, wenn man mit PROFILE.SUB auch Tatstaturdefinitionen oder Zeichensatzmodifikationen ausfGhren m?chte. Daher wurde auch daran gedacht, diesen Patch per MenG wieder entfernen zu k?nnen, so da wieder PROFILE.SUB beim Start ausgefGhrt wird. DISK-ANALYSE Die letzte Start-Option, " X ", fGhrt dieselben Analyse-Funktionen aus, wie unter der " X "-Option des HauptmenGs. Sehen Sie dazu das Kapitel "ANALYSIEREN EINER DISKETTE". Nach der AusfGhrung dieses Kommandos landen Sie wieder im CP/M-Prompt. #:2PkCP# TECHNISCHE EINZELHEITEN#d\  PCP#  Jugg.ler funktioniert durch Patchen eines Bereichs des CP/M BIOS, genannt die Diskparameter-Tabelle (DPT). Diese Tabelle enthlt eine Reihe von 32-Bit Eintrgen, die CP/M mitteilen, welche Art MFM-Disketten gelesen und geschrieben werden k?nnen. In der Standard CP/M Konfiguration des C-128 sind einige Tabellenpltze unbelegt ( sieben von 16 sind frei ). Jugg.ler macht sich diese zunutze, um neue Disktypen zu installieren. Um Disktypen mit logischen Sektor-Skews richtig in den Griff zu bekommen, benutzt Jugg.ler fGr solche Diskformate zwei Tabelleneintrge. Der erste enthlt den normalen Diskparameter-Eintrag, whrend der zweite die Skew-Tabelle enthlt, falls notwendig. Die DPT liegt in der RAM-Bank 0 und normalerweise kann von Anwender-programmen nicht darauf zugegriffen werden, auer durch die Technik der sogenannten Bank-Umschaltung (Bank-Switching). Da dies ein Eintrag im RAM ist, wird er jedesmal beim Booten gel?scht. Wenn Sie zustzliche Disktypen benutzen wollen, mGssen Sie jedesmal nach dem Booten Jugg.ler laden. Einzelheiten Gber die DPT finden sich in diversen Nachschlagewerken, wie etwa im Artikel "Inside C-128 CP/M" in der Januar Ausgabe des Transactor Magazins 1988. (vol. 8, issue #4,page 43) Jugg.ler wurde aus GrGnden der Geschwindigkeit und Vielseitigkeit komplett in Z-80 und 8502 Assembler geschrieben unter Verwendung von Chris Miller.s Z-BUDDY Z80 Crossassemblers und des EBUD 8502 Assemblers. Jugg.ler benutzt Standard BDOS und BIOS Funktionsaufrufe des CP/M, ADM31 Terminal-Steuerzeichen fGr den Bildschirmaufbau und 8502 KERNEL Aufrufe. Jugg.ler benutzt auch einige Speicherbereiche auf nicht genormte Weise. Das bezieht sich allerdings hauptschlich auf sogenanntes "High-RAM" oberhalb von HEX FD00. Obwohl diese Bereiche normal vom CP/M nicht genutzt werden, k?nnte es mit anderen residenten Programmteilen, sogenannten RSXen, oder CP/M - MenGs und Erweiterungen. Sollten Sie unter einer dieser Voraussetzungen Probleme mit Jugg.ler haben, entfernen Sie diese Zustze vor dem Aufruf von Jugg.ler . Nachdem Sie Jugg.ler installiert haben, k?nnen Sie Ihre Zustze wieder verwenden, da Jugg.ler nichts im Speicher zurGcklt, auer den modifizierten DPTs in Bank 0. #:2PkCP# ZUSATZ-UTITLITIES#d\  PCP#  SB.COM SB.COM sollte mit Jugg.ler-128 (Programm Version 3.2, Data-Version 3.3 oder spter) eingesetzt werden, um Diskformate mit invertierter Aufzeichnung zu bearbeiten, wie etwa SUPERBRAIN, SHARP MZ-80, COMPUSTAR 30 oder hnlich. Um das Programm zu verwenden, ben?tigen Sie eine 1571, die als DEVICE 8 installiert sein mu. Dann wird Laufwerk A: fGr normale Formate verwendet und das virtuelle Laufwerk E: (physikalisch ist es dasselbe Laufwerk wie A:) nur fGr die invertierten Formate verwendet wird. SB.COM und ADAM.COM k?nnen nicht gleichzeitig installiert werden. Bestimmte CP/M-Diskformate sind "invertiert" aufgezeichnet, das heit, die Daten sind im Verhltnis zum herk?mmlichen Verfahren als "Komplement" oder "komplementr" aufgezeichnet. Im Klartext, Null entspricht Eins und umgekehrt. Dies wird besser verstndlich, wenn wir uns eine HEX-Zahl 44 ( Binr 0100 0100 ) nehmen und dort ablegen. Das Ergebnis wre HEX BB ( Binr 1011 1011) auf invertierten Formaten. Damit kommt das COMMODORE-CP/M normalerweise nicht zurecht. SB.COM ist eine fGr den Anwender transparente Umsetzung, um invertierte Formate zu bearbeiten. #:x2PkCXP# INSTALLIEREN DES SB DEVICE TREIBERS (DEVICE DRIVER) #d\  PCP# Zugang zu invertierten Formaten erlangt man in zwei Schritten. Als erstes installiert man den allgemeinen Disktyp aus dem HauptmenG des Jugg.ler . Danach installiert man den DEVICE TREIBER SB.COM durch folgenden Aufruf: sb i Unbedingt einen Zwischenraum zwischen dem sb und dem i lassen! Nach Gebrauch kann man mit: sb o den Treiber wieder entfernen. SB prGft stets ab, ob es schon installiert war. Wenn Sie nur sb eingeben, erhalten Sie eine Liste der m?glichen Optionen. #:x2PkCXP# Wie man auf SUPERBRAIN Disketten zugreift. #d\  PCP# In der Annahme, da der Disktyp mit Jugg.ler und SB.COM installiert wurde, k?nnen Sie diese Disketten auf "Laufwerk E:" einlesen. Die 1571 mu dazu, wie schon bemerkt, als DEVICE 8 angemeldet sein. Den Wechsel zwischen dem CP/M-Laufwerk A: und dem virtuellen Laufwerk erledigt CP/M fGr Sie: Jeweils wenn erforderlich, erhalten Sie einen Prompt, der Sie auffordert, die jeweilige Diskette einzulegen. Der SB -Treiber funktioniert mit allen Standard-CP/M Programmen wie PIP, WordStar, SID etc. Wenn es mit anderen Programmen Probleme geben sollte, k?nnen Sie erst die Dateien auf eine normale CP/M-Diskette umkopieren. Um zum Beispiel das Directory einer SUPERBRAIN Diskette anzusehen, geben Sie ein: dir E: CP/M fordert Sie jetzt auf, die Diskette in E: einzulegen. Da Sie das ja schon gemacht haben, drGcken Sie nur als Besttigung. CP/M kGmmert sich dann darum, um was fGr ein Format es sich handeln k?nnte. Da das Superbrain-Format physikalisch wie EPSON QX-10 aussieht, bekommen Sie in der Statuszeile eine entsprechende Meldung mit der Bezeichnung EPSON QX-10 . Da wir dieses Format nicht meinen, whlen wir durch und aus den angezeigten Formaten das passende heraus und besttigen dann mit . Wenn Sie das Format "einfrieren" m?chten, damit Sie nicht jedesmal neu Einstellen mGssen, drGcken Sie statt dessen - (gleichzeitig). Sptestens jetzt sollte das Inhaltsverzeichnis der Diskette angezeigt werden. Weitere Technische Informationen: SB installiert einen speicherresidenten Treiber in der normalerweise unbenutzten Bank 0 zwischen der RAM-Adresse HEX 5800 bis 59FF. Dadurch vertrgt es sich mit fast allem, auer mit ADAM.COM, weil beide denselben Platz belegen. Die SB-Treiberroutinen greifen in die CP/M Lese- und Schreibroutinen fGr Laufwerk E: ein, nmlich Gber den sogenannten Extended Disk Parameter Header XDPH fGr dieses Laufwerk. Andere Laufwerke, wie A,B,C etc. sind von diesem Treiber nicht betroffen. Die Lese- und Schreibzugriffe werden umgeleitet Gber eine Komplementierungsroutine, die dem C_128 CP/M bzw. dem invertierten Format die Daten verstndlich macht. ADAM.COM ADAM.COM wird ebenfalls mit Jugg.ler-128 (Programmversion 3.2 bzw. Dataversion 3.3 oder spter) verwendet, um UnterstGtzung fGr das Coleco ADAM Singlesided 5.25 Zoll Format zu bieten. Auch hier gilt wieder: Die 1571 mu als DEVICE 8 eingebunden sein, um das "virtuelle Laufwerk E:" zu nutzen. ADAM.COM und SB.COM k?nnen  nicht miteinander benutzt werden! #:x2PkCXP# INSTALLIEREN DES ADAM DEVICE TREIBERS #d\  PCP# Zugang zu den ADAM- Formaten erlangt man in zwei Schritten. Als erstes installiert man den allgemeinen Disktyp aus dem HauptmenG des Jugg.ler . Danach installiert man den DEVICE TREIBER ADAM.COM durch folgenden Aufruf: adam i Unbedingt einen Zwischenraum zwischen dem adam und dem i lassen! Nach Gebrauch kann man mit: adam o den Treiber wieder entfernen. ADAM prGft stets ab, ob es schon installiert war. Wenn Sie nur adam eingeben, erhalten Sie eine Liste der m?glichen Optionen. #:x2PkCXP# Wie man auf ADAM Disketten zugreift. #d\  PCP# In der Annahme, da der Disktyp mit Jugg.ler und ADAM.COM installiert wurde, k?nnen Sie diese Disketten auf "Laufwerk E:" einlesen. Die 1571 mu dazu, wie schon bemerkt, als DEVICE 8 angemeldet sein. Den Wechsel zwischen dem CP/M-Laufwerk A: und dem virtuellen Laufwerk erledigt CP/M fGr Sie: Jeweils wenn erforderlich, erhalten Sie einen Prompt, der Sie auffordert, die jeweilige Diskette einzulegen. Der ADAM-Treiber funktioniert mit allen Standard-CP/M Programmen wie PIP, WordStar, SID etc. Wenn es mit anderen Programmen Probleme geben sollte, k?nnen Sie erst die Dateien auf eine normale CP/M-Diskette umkopieren. Um zum Beispiel das Directory einer ADAM Diskette anzusehen, geben Sie ein: dir E: CP/M fordert Sie jetzt auf, die Diskette in E: einzulegen. Da Sie das ja schon gemacht haben, drGcken Sie nur als Besttigung. CP/M kGmmert sich dann darum, um was fGr ein Format es sich handeln k?nnte. Da das ADAM-Format physikalisch wie IBM CP/M86 aussieht, bekommen Sie in der Statuszeile eine entsprechende Meldung mit der Bezeichnung IBM CP/M 86 . Da wir dieses Format nicht meinen, whlen wir durch und aus den angezeigten Formaten das passende heraus ( ADAM SS ) und besttigen dann mit . Wenn Sie das Format "einfrieren" m?chten, damit Sie nicht jedesmal neu Einstellen mGssen, drGcken Sie statt dessen - (gleichzeitig). Sptestens jetzt sollte das Inhaltsverzeichnis der Diskette angezeigt werden. Weitere Technische Informationen: ADAM installiert einen speicherresidenten Treiber in der normalerweise unbenutzten Bank 0 zwischen der RAM-Adresse HEX 5800 bis 59FF. Dadurch vertrgt es sich mit fast allem, auer mit SB.COM, weil beide denselben Platz belegen. Die ADAM-Treiberroutinen greifen in die CP/M Lese- und Schreibroutinen fGr Laufwerk E: ein, nmlich Gber den sogenannten Extended Disk Parameter Header XDPH fGr dieses Laufwerk. Andere Laufwerke, wie A,B,C etc. sind von diesem Treiber nicht betroffen. Die Lese- und Schreibzugriffe werden umgeleitet Gber eine Sektor-Fbersetzungsroutine, die dem C_128 CP/M bzw. dem ADAM-Format die Anordnung der Sektoren und somit die Reihenfolge der Daten verstndlich macht. #\  PCP# #:2PkCP# Jugg'ler v3.4a #:d2PkCP# #:2PkCP#Update Notes#:d2PkCP# #d\  PCP# Jugg'ler-128 Version 3.4 enthlt folgende zustzlichen Features: o Support fGr Olivetti ETV 240 3-1/2 Zoll Disks; Multiflex SS, Pegasus Datalogger, und Tomcat 1800G 5-1/4 Zoll Disks. oSupport fGr Mixed-Density Disks verbessert durch FIXTRK0.COM. oSupport fGr Single-Sided 3-1/2 Zoll Disks verbessert durch SS1581.COM. FIXTRK0.COM Einige lteren 5-1/4 CP/M Disks haben Mixed Density Format. Das heit, die Systemspuren (normalerweise Track 0 und manchmal Track 1) werden im Single-Density (FM)-Format formatiert, wohingegen der Hauptteil der Disk (also Directory und Datenbereich) im Standard Double Density (MFM) Format sind. Diese Disks bereiten der 1571 ein Problem, da sie normalerweise keine Single-Density-Disks bearbeiten kann. ( Man kann sie zwar modifizieren, damit Sie Single-Density Disks akzeptieren, aber das ergibt fGr Mixed Density immer noch keine guten Ergebnisse.) Wenn eine Disk auf der 1571 eingeloggt wird, sieht das Laufwerk zuerst die Spur 0 an, sogar, wenn man auf einen ganz anderen Bereich zugreifen m?chte. Daher k?nnen Disks mit Single-Density Track 0 nicht korrekt eingeloggt werden. Zwei allgemeine L?sungen gibt es fGr das Problem. Wenn Sie Zugang haben zum Host Computer, k?nnen Sie oftmals mit Jugg'ler eine Disk formatieren und trotzdem auf dem Host Computer erfolgreich einsetzen.. Ist eine Disk mit Jugg'ler formatiert, geschieht das v?llig in Double-Density. In den meisten Fllen wird der Host Computer die Disk fGr normale Daten akzeptieren. (Sie k?nnen jedoch keine Boot-Disk fGr den Host Computer erzeugen.) Wenn Sie keinen Zugang zum the Host Computer haben, oder Ihr Host Computer die von Jugg'ler formatierten Disks nicht akzeptiert, dann kann man FIXTRK0.COM benutzen, um den Single-Density Track 0 durch einen Double-Density Track zu ersetzen. FIXTRK0.COM schreibt dann einen 16 x 256 Track auf die Mixed Density Disk, die diese fGr die 1571 kompatibel macht. ANMERKUNG:FIXTRK0 kann die Disk fGr den Host Computer unlesbar machen und mit Sicherheit un-bootbar. Bei FIXTRK0, folgen Sie einfach den simplen Instruktionen auf dem Bildschirm. Sie werden nach dem Buchstaben des Laufwerks gefragt, das die zu prparierende Disk enthlt, dann legen Sie die Disk ein und drGcken um weiterzumachen oder zum Abbrechen. Das Laufwerk mu unbedingt eine 1571 sein. SS1581.COM Die Schreib-/Lesek?pfe der 1581 sind invertiert im Verhltnis zum Industriestandard ( Kopf 0 auf der 1581 ist Kopf 1 auf anderen Computern, und umgekehrt). FGr zweiseitige Disks stellt das kein Problem dar, weil die erforderliche Log-in-Information auf beiden Seiten der Disk steht. Disketten, die auf einem einseitigen Host Computer formatiert wurden, enthalten die Log-in-Information auf der "falschen Seite". (Beim Einloggen sieht das C-128 CP/M BIOS die (eigene) Seite 0. Auf jeder einseitigen 3-1/2 Zoll Disk, die nicht auf einer 1581 formatiert wurde, befindet sich dort keine brauchbare Information.) SS1581 ist ein temporrer Patch fGr das C-128 BIOS, der dafGr sorgt, da Seite 1 (eigentlich Seite 0) eingeloggt wird. Damit k?nnen Sie einseitige 3-1/2 Zoll Disks korrekt auf der 1581 benutzen, die auf dem Host Computer formatiert wurden. ANMERKUNG: SS1581 st?rt sich an einseitigen 5-1/4 Zoll Disks in der 1571 und k?nnte sich an einer zweiseitigen KayPro IV-Disk st?ren . Es sollte nur dann eingesetzt werden, wenn Dateien von der 1581 kopiert werden sollen. Danach sollte man es sofort wieder entfernen. Zum Installieren geben Sie ein: SS1581 I wobei ' I ' entweder ein Groes I oder die Zahl 1 ist. Zum Deinstallieren gibt man ein: SS1581 O wobei ' O ' entweder ein Groes O oder die Zahl 0 ist. #:2PkCP# J u g g' l e r - 1 2 8 #d\  PCP# #\  PCP# Version 3.4b #d\  PCP# by M. Garamszeghy 1990 Herne Data Systems Ltd. All rights reserved. Herzlichen Dank fGr den Kauf von Jugg'ler-128 . Wenn Sie ein ernsthafter Anwender von CP/M sind, wissen wir, da Sie damit sehr zufrieden sein werden. Dieses Program benutzt man, um zustzliche Diskformate in Ihr COMMODORE C-128 CP/M Plus Betriebsystem einzubinden. Es ist kein allgemein verwendbares Dateikopierprogramm. Wenn die Formate installiert sind, arbeiten Sie wie gewohnt mit Ihren Dienstprogrammen und Anwenderprogrammen, wie dBase und WordStar, die dann direkt auf diese Disketten zugreifen k?nnen, genau wie auf alle bisher bereits unterstGtzten Formate. Bitte beachten Sie: Da Jugg.ler einige speziellen Hardware-Eigenschaften des C-128 nutzt, luft dieses Programm ausschlielich auf COMMODORE C-128 Computern! Was ist Jugg'ler --------------------- Jugg'ler bietet eine Reihe nGtzlicher Eigenschaften wie Auto-Boot, Definition von Default-Formaten, Analyse unbekannter Disktypen, und eine schnelle Backup Option. Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Manual. Die Disk Parameter fGr Jugg'ler Definitionen sind in dem separaten Datenfile JUGG.DAT enthalten. Die momentane Version kennt Gber 140 Disktypen. Sollte Ihr Spezialformat nicht dabei sein, wGrden wir gerne von Ihnen h?ren. Da die Datei regelmig upgedated wird, sind Neuzugnge immer willkommen. Im Zweifelsfall ein Muster mit einigen ASCII-Texten und einer Beschreibung des betreffenden Computers senden an: Jugg'ler-128 Disk Definitions c/o Herne Data Systems Ltd. P.O. Box 250 Tiverton, Ontario, N0G 2T0 Canada. Mit einer 1571 k?nnen folgende Disktypen bearbeitet werden: Single oder Double Density, Single oder Double Sided MFM softsektoriert, 40 Spuren ( tracks ) pro Seite. Mit der 1581 k?nnen nur Double Density 80 Tracks pro Seite, Single oder Double Sided Disks bearbeitet werden. Diskformate, die nicht mit MFM-Aufzeichnung arbeiten, wie Apple CP/M, k?nnen nicht bearbeitet werden, (genausowenig wie Disks mit seltsamen Sektorreihenfolgen oder wo Seite 0 nicht mit Sektor 0 oder 1 beginnt). Das Kleingedruckte: ------------------------- Jugg'ler-128 ist ein durch Copyright geschGtztes Programm von M. Garamszeghy, das er fGr Herne Data Systems Ltd., Toronto, erstellt hat. Kein Teil dieses Programms oder seiner Dokumentation oder einer Fbersetzung davon darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors verbreitet werden. Das Programm wird "so wie es ist" verkauft, ohne die Eignung fGr einen bestimmten Zweck zu garantieren. Wird es jedoch innerhalb des im Handbuch angegebenen Rahmens unter BerGcksichtigung der Warnungen fachgerecht angewandt, wird Jugg.ler seiner Aufgabe als Format-Umsetzer mit Sicherheit gerecht. Jugg'ler-128 , ein Qualittsprodukt von: Herne Data Systems Ltd. P.O. Box 250, Tiverton, Ontario, N0G 2T0 Software, die sich lohnt!